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PDF-Passwort — mit AES-256 schützen oder Passwort entfernen

Öffnen-Passwort setzen (AES-256) oder ein vorhandenes entfernen — Datei und Passwort bleiben in deinem Browser.

Läuft lokal — nichts wird hochgeladen

PDF hier ablegen oder klicken

Wird lokal verarbeitet, kein Upload

Läuft lokal in deinem Browser – kein Upload.

Ehrlich gesagt

  • Wir verschlüsseln mit AES-256 (V5/R6), der einzigen Variante, die die PDF-2.0-Norm ISO 32000-2 nicht als veraltet einstuft. 40-Bit und 128-Bit-RC4 bieten wir bewusst nicht an.
  • Die Verschlüsselung ist nur so stark wie dein Passwort: PDF leitet den Schlüssel mit einer schnellen Hash-Kette ab, nicht mit einem speicherharten Verfahren. Ein kurzes oder gebräuchliches Passwort ist offline in kurzer Zeit durchprobiert.
  • Nimm mindestens 12 Zeichen und kein Wort, das in einem Wörterbuch steht. Unter 8 Zeichen lassen wir die Verschlüsselung gar nicht erst zu.
  • Wir können dein Passwort nicht wiederherstellen: Alles läuft in deinem Browser, wir speichern nichts. Ein vergessenes Passwort bedeutet, dass die Datei endgültig verloren ist.
  • Das Öffnen-Passwort (User-Passwort) verschlüsselt den Inhalt wirklich. Ein reines Besitzer-Passwort (Owner-Passwort) verschlüsselt nichts zusätzlich, sondern setzt nur Flags wie 'nicht drucken', an die sich ein Programm halten kann, aber nicht muss.
  • Einschränkungen ohne Öffnen-Passwort nennen wir nicht 'geschützt': Die Datei wäre für jeden lesbar, und viele Programme ignorieren die Flags. Deshalb verlangen wir hier immer ein Öffnen-Passwort.
  • Passwörter entfernen geht nur mit dem richtigen Passwort. Wir knacken nichts und probieren nichts durch.
  • Dein Passwort bleibt im Arbeitsspeicher dieses Tabs: kein Upload, kein localStorage, nichts in der Adresszeile, kein Log.
  • Nutze das nur für Dokumente, die dir gehören oder für die du eine Erlaubnis hast.

PDF mit Passwort schützen oder das Passwort entfernen

Setz ein Öffnen-Passwort mit AES-256, oder entferne ein vorhandenes Passwort, wenn du es kennst. Beides läuft komplett in deinem Browser: Datei und Passwort verlassen dein Gerät nie, gespeichert wird nichts. Wähle oben den Modus, leg dein PDF ab, tipp das Passwort und lade das Ergebnis herunter.

Warum AES-256 und sonst nichts?

PDF kennt historisch mehrere Verschlüsselungen. Die PDF-2.0-Norm ISO 32000-2 stuft die alten Verfahren, RC4 mit 40 oder 128 Bit, als veraltet ein; AES-256 in der Verschlüsselungs-Revision 6 ist die einzige Variante, die dort nicht als veraltet geführt wird. Genau die setzt dieses Werkzeug, ohne Auswahlmöglichkeit. Eine 40-Bit-Option würde nur so aussehen wie Sicherheit.

Unter der Haube läuft qpdf (Version 12.2) als WebAssembly-Modul, das wir selbst ausliefern. Es gibt keinen Aufruf an ein fremdes CDN, du kannst das im Netzwerk-Tab deines Browsers nachprüfen.

Wie stark ist ein PDF-Passwort wirklich?

So stark wie dein Passwort, nicht stärker. PDF leitet den Schlüssel über eine schnelle Hash-Kette aus dem Passwort ab und nicht über ein speicherhartes Verfahren wie Argon2. Wer die Datei hat, kann Kandidaten offline mit sehr hoher Geschwindigkeit durchprobieren. Ein kurzes oder gebräuchliches Passwort fällt darum in kurzer Zeit.

Die NIST-Richtlinie SP 800-63B (Digital Identity Guidelines) nennt für selbst gewählte Passwörter 8 Zeichen als Mindestmaß und verlangt den Abgleich gegen Listen bekannter Leak-Passwörter, statt Regeln wie „ein Sonderzeichen" vorzuschreiben. Wir setzen diese 8 Zeichen als harte Untergrenze, empfehlen aber 12 oder mehr und kein Wort, das in einem Wörterbuch steht. Die Stärke-Anzeige rechnet die Entropie eines zufälligen Passworts aus diesem Zeichenvorrat aus. Bei „Sommer2024!" ist sie deutlich zu optimistisch.

Öffnen-Passwort oder Besitzer-Passwort?

Das Öffnen-Passwort (User-Passwort) verschlüsselt den Inhalt wirklich. Ohne dieses Passwort lässt sich die Datei nicht lesen, egal mit welchem Programm.

Ein Besitzer-Passwort (Owner-Passwort) verschlüsselt nichts zusätzlich. Es setzt nur Flags wie „nicht drucken" oder „nicht kopieren", an die sich ein Programm halten kann, aber nicht halten muss. Viele Betrachter ignorieren sie. Deshalb verlangen wir immer ein Öffnen-Passwort und nennen ein Dokument mit bloßen Einschränkungen nicht „geschützt": es ist für jeden lesbar. Gibst du kein eigenes Besitzer-Passwort an, verwenden wir dein Öffnen-Passwort auch dafür, denn ein leeres Besitzer-Passwort erlaubt jedem Programm, die Rechte einfach zu ändern.

Wie entferne ich ein Passwort?

Im Modus „Passwort entfernen" gibst du das aktuelle Öffnen-Passwort ein. Stimmt es, bekommst du dieselbe Datei ohne Verschlüsselung zurück. Stimmt es nicht, sagt das Werkzeug genau das. Es gibt hier bewusst kein Ausprobieren, kein Wörterbuch und keinen „Knack"-Modus: Passwörter entfernen geht nur mit dem richtigen Passwort. Nutze das ausschließlich für Dokumente, die dir gehören oder für die du eine Erlaubnis hast.

Wo sind die Grenzen?

  • Ein vergessenes Passwort ist endgültig weg. Alles läuft lokal, wir speichern nichts und haben keinen Wiederherstellungsschlüssel. Es gibt keine Hintertür, auch nicht für uns.
  • Eine vorhandene digitale Signatur wird ungültig. Beim Ver- oder Entschlüsseln wird die Datei neu geschrieben, und genau darauf bezieht sich eine Signatur.
  • Sonderzeichen im Passwort sind heikel. Umlaute und Emoji funktionieren hier, werden aber von manchen älteren Programmen anders kodiert. Für Dateien, die weitergegeben werden, ist ein langes Passwort aus ASCII-Zeichen die sicherere Wahl.
  • Sehr große Dateien brauchen Arbeitsspeicher. Das PDF wird im Browser-Tab verarbeitet; auf dem Handy ist bei einigen hundert Megabyte Schluss.
  • Verschlüsselung ersetzt kein Schwärzen. Wer die Datei öffnen darf, sieht alles darin. Für vertrauliche Passagen im Dokument ist das Werkzeug zum Schwärzen zuständig.

Datenschutz: warum das lokal laufen muss

Ein Passwort und das dazugehörige Dokument an einen fremden Server zu schicken, ist genau die Kombination, die man nie hochladen sollte. Hier passiert das nicht: Das WebAssembly-Modul arbeitet im Speicher deines Tabs, das Passwort steht nur dort und nie in localStorage, in der Adresszeile oder in einem Log. Schließt du den Tab, ist es weg.

Häufige Fragen

Wird mein PDF oder mein Passwort hochgeladen?

Nein. Ver- und Entschlüsseln laufen in deinem Browser über einen WebAssembly-Build von qpdf, den wir selbst ausliefern. Dokument und Passwort verlassen dein Gerät nie, und nichts wird gespeichert — kein localStorage, kein URL-Parameter, kein Log.

Welche Verschlüsselung wird verwendet?

AES-256 (Revision 6) — die einzige Variante, die die PDF-2.0-Norm ISO 32000-2 nicht als veraltet einstuft. 40-Bit und 128-Bit-RC4 bieten wir bewusst nicht an, weil beide praktisch gebrochen sind.

Wie stark ist der Schutz wirklich?

Nur so stark wie dein Passwort. PDF leitet den Schlüssel mit einer schnellen Hash-Kette ab, nicht mit einem speicherharten Verfahren — kurze oder gebräuchliche Passwörter sind offline in kurzer Zeit durchprobiert. Nimm mindestens 12 Zeichen und kein Wörterbuchwort; unter 8 Zeichen verschlüsseln wir gar nicht erst.

Was ist der Unterschied zwischen Öffnen- und Besitzer-Passwort?

Das Öffnen-Passwort (User-Passwort) verschlüsselt den Inhalt wirklich — ohne es lässt sich die Datei nicht lesen. Ein reines Besitzer-Passwort (Owner-Passwort) verschlüsselt nichts zusätzlich, sondern setzt nur Flags wie 'nicht drucken', an die sich ein Programm halten kann, aber nicht muss. Deshalb verlangen wir immer ein Öffnen-Passwort.

Könnt ihr ein Passwort entfernen, das ich nicht kenne?

Nein, und das ist Absicht. Passwörter entfernen geht nur mit dem richtigen Passwort — das Werkzeug ist für deine eigenen Dokumente, nicht zum Öffnen fremder Dateien.

Was passiert, wenn ich das Passwort vergesse?

Dann ist die Datei endgültig verloren. Alles läuft lokal, wir speichern nichts und haben keinen Wiederherstellungsschlüssel — auch für uns gibt es keine Hintertür. Sichere das Passwort in einem Passwort-Manager, bevor du den Tab schließt.