Tage zählen oder ein Datum verschieben
Dieser Rechner kann beides: Er zählt die Tage zwischen zwei Daten – als Tage, Wochen plus Tage und exakte Jahre/Monate/Tage-Aufschlüsselung – und er verschiebt im Modus „Datum plus/minus“ ein Startdatum um eine Anzahl von Tagen, Wochen, Monaten, Jahren oder Arbeitstagen, vorwärts wie rückwärts. Alles läuft lokal in deinem Browser.
Wie zählt die Differenz zweier Daten?
Wähle zwei Daten und du siehst sofort die Differenz. Standardmäßig wird der Endtag nicht mitgezählt (1. Juni → 10. Juni = 9 Tage); ein Häkchen zählt ihn mit. Vertauschte Daten werden automatisch umgedreht, die Differenz ist immer positiv.
Nächte zählen vs. Tage zählen
Der Standard zählt den Abstand zwischen den Daten – wie Hotelnächte oder die Antwort auf „wie viele Tage noch bis …“. Mit Endtag werden beide Endpunkte gezählt, was zu Mietzeiträumen, Medikamenten-Kuren oder Anwesenheit passt: Montag bis Freitag sind dann 5 Tage statt 4. Diese Unterscheidung zu verwechseln ist der häufigste Plus-minus-eins-Fehler der Datumsrechnung.
Wie die Aufschlüsselung funktioniert
Die Jahre/Monate/Tage-Aufschlüsselung setzt am Startdatum an und zählt zuerst volle Kalendermonate, Monatsenden geklemmt (31. Januar + 1 Monat = 28./29. Februar) – dieselbe Konvention wie bei Fristen und Altersangaben. Weil Monate unterschiedlich lang sind (28–31 Tage), sind „3 Monate“ keine feste Tageszahl: Übers Jahr sind es im Schnitt etwa 30,44 Tage pro Monat.
Was ist der 31. Januar plus ein Monat?
Der 28. Februar – im Schaltjahr der 29. – und niemals der 3. März. Der Modus „Datum plus/minus“ zählt volle Kalendermonate ab dem Startdatum und klemmt den Tag auf die Länge des Zielmonats; genau so werden Fristen und Altersangaben gerechnet. Dieselbe Regel macht aus dem 29. Februar plus ein Jahr den 28. Februar. Das Klemmen ist bewusst nicht umkehrbar: Vom 31. Januar einen Monat vor und wieder zurück landet auf dem 28. Januar – Konvention, kein Fehler. Wann immer geklemmt wurde, sagt es dir der Rechner unter dem Ergebnis.
Wie werden Arbeitstage addiert?
Bei der Einheit „Arbeitstage“ überspringt der Rechner Samstage und Sonntage, auf Wunsch zusätzlich die neun bundesweiten gesetzlichen Feiertage – und mit gewähltem Bundesland auch dessen Landesfeiertage; die beweglichen werden mit der Gaußschen Osterformel aus dem Osterdatum abgeleitet. Der Starttag zählt dabei nicht mit: „10 Arbeitstage ab heute“ ist der zehnte Arbeitstag nach heute, dieselbe Verabredung wie bei der Tabellenfunktion ARBEITSTAG. Eine Grenze bleibt ausdrücklich draußen: Die Regel des § 193 BGB, nach der ein Fristende an einem Samstag, Sonntag oder Feiertag auf den nächsten Werktag rutscht, wendet der Rechner nicht an – rechtsverbindliche Fristen gehören in fachkundige Prüfung.
Typische Anwendungen
Zahlungsziele („zahlbar in 30 Tagen“), Liefertermine („10 Arbeitstage ab heute“), Projektlaufzeiten, Kündigungsfristen, Visa-Aufenthalte, Schwangerschaftswochen, Abo-Zeiträume, Tage bis zu einem Event oder zwischen Rechnungen – überall dort, wo „wie lange genau?“ oder „welches Datum ist das?“ eine präzise, nachvollziehbare Antwort braucht statt einer Schätzung.
Privat von Haus aus
Alle Daten und Zahlen werden komplett auf deinem Gerät verarbeitet – kein Upload, nichts verlässt den Browser; nur die Einstellungen des Rechners merkt sich dein Browser lokal. Der Rechner funktioniert auch offline.