Was dieser Trinkgeld-Rechner macht
Gib den Rechnungsbetrag ein und wähle einen Prozentsatz – oder runde auf einen glatten Betrag auf: Der Rechner zeigt Trinkgeld, Endsumme und den tatsächlichen Trinkgeldsatz. Beim Teilen auf bis zu 500 Personen gehen die Einzelbeträge exakt auf, kein Cent geht verloren oder kommt dazu. Alles rechnet lokal in deinem Browser.
Wie viel Trinkgeld ist in Deutschland und Österreich üblich?
Üblich sind 5 bis 10 Prozent – oder schlichtes Aufrunden auf einen glatten Betrag: Aus 46,80 Euro werden 50, dazu ein „Stimmt so.“ Trinkgeld ist hierzulande eine freiwillige Anerkennung und kein Lohnbestandteil, denn das Personal wird nach Tarif oder Mindestlohn bezahlt. Deshalb ist auch die Höhe eine freie Entscheidung: mehr bei sehr gutem Service, weniger oder nichts, wenn es nicht gepasst hat.
Für das Personal lohnt es sich übrigens ungeschmälert: Freiwillige Trinkgelder von Gästen an Angestellte sind nach § 3 Nr. 51 EStG steuerfrei, seit 2002 ohne Obergrenze. Nur bei Inhaberinnen und Inhabern selbst zählt Trinkgeld zu den Betriebseinnahmen.
Warum sind in den USA 15 bis 20 Prozent normal?
Weil Trinkgeld dort Teil des Lohnsystems ist. Der bundesweite Mindestbarlohn für Servicekräfte mit Trinkgeld liegt laut US-Arbeitsministerium seit 1991 unverändert bei 2,13 Dollar pro Stunde – die Differenz zum regulären Mindestlohn sollen Trinkgelder auffüllen. Wer dort unter 15 Prozent gibt, kürzt also faktisch den Lohn der Bedienung. Darum stehen die Sätze 15 und 20 Prozent im Rechner als eigene, ehrlich beschriftete Voreinstellungen – als US-Konvention, nicht als hiesiger Maßstab.
Wie teilt der Rechner die Rechnung ohne Cent-Verlust?
Gerechnet wird durchgehend in ganzen Cent, nie in Fließkomma-Euros. Beim Aufteilen zahlt jede Person zunächst den abgerundeten Anteil; die übrig gebliebenen Cent gehen an die ersten Personen der Runde, die je genau einen Cent mehr zahlen. Die Summe der Einzelbeträge ist dadurch immer exakt die Endsumme – nachrechenbar am Tisch:
| Endsumme | Personen | Einzelbeträge |
|---|---|---|
| 50,00 € | 3 | 16,67 € + 16,67 € + 16,66 € |
| 100,00 € | 6 | 4 × 16,67 € + 2 × 16,66 € |
| 23,50 € | 4 | 2 × 5,88 € + 2 × 5,87 € |
Der Rechner zeigt an, wie viele Personen den zusätzlichen Cent tragen – niemand zahlt mehr als einen Cent über dem kleinsten Anteil.
Prozentsatz oder Aufrunden – welcher Modus passt?
Der Prozent-Modus rechnet einen Satz auf den Rechnungsbetrag, kaufmännisch auf ganze Cent gerundet. Der Aufrunden-Modus ist der im deutschsprachigen Raum gelebte Weg: Du wählst eine glatte Endsumme, das Trinkgeld ist die Differenz. Der Rechner schlägt dafür die nächsten glatten Beträge über der Rechnung vor (auf volle 1, 5 und 10 Euro) und nennt zu jeder Endsumme den tatsächlichen Trinkgeldsatz – so siehst du sofort, ob das Aufrunden großzügig oder knapp ausfällt.
Was der Rechner bewusst nicht tut
- Keine Aufteilung nach Positionen. Geteilt wird gleichmäßig – wer den teuren Wein hatte, regelt das weiterhin am Tisch.
- Keine Währungsumrechnung. Die Währungsauswahl ändert nur die Anzeige (Symbol und Schreibweise), nicht den Wert. Für Kurse gibt es den Währungsrechner.
- Keine Etikette-Entscheidung. Der Rechner rechnet; ob und wie viel du gibst, entscheidest du.
Datenschutz
Deine Eingaben verlassen dein Gerät nicht – die Rechnung sind ein paar Ganzzahl-Schritte direkt im Browser. Gespeichert wird nur lokal auf deinem Gerät, damit das Werkzeug beim nächsten Besuch dort öffnet, wo du aufgehört hast. Die Adresszeile trägt die eingegebenen Zahlen, damit du ein Ergebnis als Link teilen kannst – auch dafür ist kein Server im Spiel.