Datenrate wird in Einheiten wie bit/s, kbit/s, Mbit/s, Gbit/s, kB/s, MB/s, MiB/s gemessen. Wähle oben Ausgangs- und Zieleinheit, gib einen Wert ein, und das Ergebnis erscheint sofort – kostenlos und komplett in deinem Browser. Darunter findest du die gängigsten Einzel-Umrechnungen als eigene Seiten.
Welche Datenrate-Einheiten gibt es?
- Bit pro Sekunde (bit/s) – Bit pro Sekunde (bit/s) ist die Grundeinheit der Datenrate: wie viele einzelne 0-oder-1-Signale eine Leitung je Sekunde überträgt. Netzgeschwindigkeiten stehen in Bit, Dateigrößen in Byte – ein Byte sind acht Bit.
- Kilobit pro Sekunde (kbit/s) – Ein Kilobit pro Sekunde (kbit/s) sind 1.000 bit/s. Es maß Einwahl-Modems (56 kbit/s) und beschreibt bis heute Audio-Bitraten: Eine MP3 mit 320 kbit/s braucht 40 kB/s.
- Megabit pro Sekunde (Mbit/s) – Ein Megabit pro Sekunde (Mbit/s) sind eine Million bit/s – die Einheit, in der Internetanschlüsse verkauft werden. Geteilt durch acht ergibt sich die angezeigte Ladegeschwindigkeit: 100 Mbit/s sind höchstens 12,5 MB/s.
- Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) – Ein Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) sind 1.000 Mbit/s. Gigabit-Ethernet und Glasfaser-Tarife nutzen es; volle 1 Gbit/s übertragen höchstens 125 MB/s – ein Gigabyte in acht Sekunden.
- Kilobyte pro Sekunde (kB/s) – Kilobyte pro Sekunde (kB/s) zählt Byte statt Bit: 1 kB/s sind 8 kbit/s. Browser und Download-Programme zeigen den Fortschritt meist in Byte – deshalb wirkt die Zahl achtmal kleiner als der Tarif.
- Megabyte pro Sekunde (MB/s) – Megabyte pro Sekunde (MB/s) ist das, was im Download-Fenster steht. Ein MB/s entspricht 8 Mbit/s – ein 50-Mbit/s-Anschluss endet also bei etwa 6,25 MB/s, noch vor jedem Protokoll-Aufschlag.
- Mebibyte pro Sekunde (MiB/s) – Mebibyte pro Sekunde (MiB/s) rechnet mit dem binären Megabyte von 1.048.576 Byte. Linux-Werkzeuge und Festplatten-Messungen nutzen es; 1 MiB/s entspricht 8,389 Mbit/s, also rund 4,9 % mehr als 1 MB/s.
Wissenswertes zu Datenrate
Internetanschlüsse werden in Megabit pro Sekunde verkauft, Downloads laufen in Megabyte pro Sekunde – und der Faktor 8 dazwischen ist die häufigste Verwirrung des ganzen Themas. Speicher-Werkzeuge setzen mit ihren Binäreinheiten (MiB/s) eine zweite Lücke obendrauf.
Acht Bit ergeben ein Byte, deshalb trägt ein 100-Mbit/s-Anschluss höchstens 12,5 MB/s. Die EU-Verordnung 2015/2120 verpflichtet Festnetz-Anbieter, minimale, normalerweise verfügbare und maximale Geschwindigkeit im Vertrag zu nennen – die beworbene Zahl ist eine Obergrenze, keine Zusage.
Was kann der Umrechner nicht?
Der Umrechner wandelt Einheiten um, mehr nicht. Wie schnell eine Datei wirklich ankommt, sagt er nicht: Protokoll-Aufschlag, WLAN, der Server am anderen Ende und die Mitnutzer der Leitung kosten Durchsatz, und ein Tarif nennt die Leitungsrate, nicht die gelieferte. Diese Frage beantwortet nur eine Messung.
So nutzt du den Datenrate-Umrechner
- Wähle die Ausgangseinheit und gib den datenrate-Wert ein.
- Wähle die Zieleinheit – das Ergebnis erscheint sofort.
- Mit der Tausch-Schaltfläche kehrst du die Richtung um.
Alles läuft lokal in deinem Browser – keine Uploads, keine Wartezeit, kein Limit, und es funktioniert sogar offline.