Wie ändere ich die Auflösung eines Videos?
Datei ablegen, Zielhöhe wählen (1080p, 720p oder 480p), exportieren. Die Breite ergibt sich automatisch aus dem Seitenverhältnis, nichts wird verzerrt und es entstehen keine schwarzen Balken. Skaliert wird mit dem Decoder und Encoder deines Geräts, direkt im Browser — die Datei wird nicht hochgeladen.
Wie viel spart eine kleinere Auflösung?
So viel, wie die Pixelzahl sinkt — sofern die Bitrate mitgeht. Full HD ist nach ITU-R BT.709 mit 1920 × 1080 Bildpunkten definiert, das sind 2 073 600 Pixel. 720p kommt auf 1280 × 720 = 921 600 Pixel, also rund 45 Prozent davon. Von 4K (3840 × 2160) auf Full HD sinkt die Pixelzahl sogar auf ein Viertel. Genau deshalb ist das Verkleinern der wirksamste Hebel, wenn eine Datei unter eine Grenze muss.
Warum sind die Kantenlängen immer gerade Zahlen?
Weil Videocodecs die Farbinformation im verbreiteten 4:2:0-Format nur in halber Auflösung speichern — ein Farbwert je zwei mal zwei Bildpunkte. Ungerade Kantenlängen gehen dabei nicht auf, und viele Hardware-Encoder lehnen sie schlicht ab. Das Werkzeug rundet deshalb auf die nächste gerade Zahl ab; ein Pixel Unterschied sieht niemand.
Kann ich ein Video auch vergrößern?
Bewusst nicht. Hochskalieren erfindet keine Details: Aus 720p wird kein echtes 1080p, sondern ein weiches 720p, das doppelt so viel Platz braucht. Wer ein größeres Bild braucht, nimmt neu auf. Was du hier bekommst, ist die ehrliche Richtung — kleiner, schärfer pro Pixel, deutlich sparsamer.
Ehrliche Grenzen
Beim Skalieren wird immer neu kodiert, eine verlustbehaftete Quelle durchläuft also eine zweite Kompression. Die Verarbeitung dauert grob so lange wie das Video läuft, der Tab muss offen bleiben, und die Obergrenze liegt bei 30 Minuten je Datei. Drehinformationen aus Handyaufnahmen werden übernommen, sodass ein Hochformat-Clip hochkant bleibt.