Wie mache ich ein Video als E-Mail-Anhang verschickbar?
Datei ablegen — die Zielgröße steht auf 20 MB, also unter der 25-MB-Marke, die die großen Anbieter je Nachricht erlauben. Höhe auf 720p, exportieren, Datei anhängen. Komprimiert wird in deinem Browser: Die Aufnahme geht durch keinen fremden Server, was bei vertraulichen Inhalten den Unterschied macht.
Wie groß darf ein Anhang wirklich sein?
Gmail erlaubt privaten Konten 25 MB je Nachricht (Google Gmail-Hilfe, „Anhänge mit Gmail senden"). Exchange Online beziehungsweise Microsoft 365 steht standardmäßig ebenfalls auf 25 MB, der Administrator kann zwischen 1 MB und 150 MB einstellen (Microsoft Learn, „Exchange Online limits", geprüft im Juli 2026). Verlassen kannst du dich also auf 25 MB — beim Empfänger kann die Grenze aber strenger sein.
Warum sind hier 20 MB voreingestellt und nicht 25?
Weil ein Anhang für den Transport in Text umkodiert wird. Das übliche Base64-Verfahren macht aus 3 Byte 4 Zeichen, das sind rund 33 Prozent Aufschlag; dazu kommen Kopfzeilen und Textkörper. Eine 20-MB-Datei landet damit nahe an einer harten 25-MB-Grenze. Wenn dein Anbieter oder der des Empfängers streng ist, stell die Zielgröße auf 15 MB — dann bleibt genug Luft.
Was tun, wenn das Video trotzdem zu groß ist?
Kürzen wirkt am stärksten, danach 480p statt 720p, danach die Tonspur entfernen. Hilft alles nichts, ist ein Link die ehrliche Lösung: Die meisten Anbieter wandeln zu große Anhänge ohnehin automatisch in einen Cloud-Link um. Für alles jenseits weniger Minuten ist das der bessere Weg — auch für den Empfänger, dessen Postfach nicht zuläuft.
Ehrliche Grenzen
Ein Encoder trifft die Vorgabe nur ungefähr, deshalb wird die fertige Datei gemessen und ein verfehltes Ziel gemeldet. Die Verarbeitung dauert grob so lange wie das Video läuft und der Tab muss offen bleiben. Der Anhang selbst wird unverändert übertragen: Anders als Messenger komprimiert E-Mail dein Video kein zweites Mal.