Wie bekomme ich ein Video unter die WhatsApp-Grenze?
Datei ablegen — die Zielgröße steht schon auf 16 MB. Setz die Höhe auf 720p, lass den Ton drin und exportiere. Das Video wird in deinem Browser neu kodiert, nichts wird hochgeladen, und du siehst hinterher, ob die 16 MB wirklich erreicht wurden. Danach schickst du die Datei ganz normal über WhatsApp.
Wie groß darf ein WhatsApp-Video sein?
WhatsApp nennt für Medien auf allen Plattformen 16 MB; das entspricht je nach Qualität etwa 90 Sekunden bis 3 Minuten Video (WhatsApp-Hilfebereich, „Warum kann ich keine langen Videos in WhatsApp senden?", geprüft im Juli 2026). Als Dokument angehängt gelten andere Regeln: Dann überspringt WhatsApp die eigene Kompression und erlaubt deutlich größere Dateien, laut WhatsApp bis 2 GB — der Empfänger muss sie allerdings herunterladen statt sie direkt abzuspielen.
Wie lang darf mein Clip für 16 MB sein?
Rechne rückwärts: 16 000 000 Byte × 8 ÷ Sekunden ergibt die erlaubte Bitrate. Bei 60 Sekunden sind das rund 2,1 Mbit/s für Bild und Ton, bei 120 Sekunden nur noch 1,1 Mbit/s. Die erste Zahl reicht für ordentliches 720p, die zweite wird schon knapp. Deshalb gilt: erst kürzen, dann komprimieren.
Warum sieht mein Video nach dem Senden trotzdem schlechter aus?
Weil WhatsApp Medien beim Versenden noch einmal komprimiert, damit die Übertragung klein bleibt. Wer schon eine kleine 720p-Datei schickt, begrenzt den Schaden — ein riesiger 4K-Clip wird deutlich härter zusammengedrückt. Wenn dir die Qualität wichtiger ist als die Vorschau im Chat, schick das Video als Dokument.
Ehrliche Grenzen
Ein Encoder trifft seine Bitratenvorgabe nur ungefähr; das Werkzeug misst deshalb die fertige Datei und sagt dir, wenn 16 MB knapp verfehlt wurden. Reicht es nicht, hilft kürzen, 480p statt 720p oder der Ton weg (rund 1 MB je Minute). Die Verarbeitung dauert etwa so lange wie das Video läuft, und der Tab muss dabei offen bleiben.