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Video komprimieren — MP4 & MOV kleiner machen, im Browser

Qualitätsstufe oder exakte Zielgröße in MB wählen, Höhe begrenzen und Ton auf Wunsch entfernen — lokal verarbeitet, nichts wird hochgeladen.

Läuft lokal — nichts wird hochgeladen

Videodatei hier ablegen oder klicken

MP4, MOV, WebM oder MKV · eine Datei · bleibt lokal

Läuft lokal in deinem Browser – kein Upload.

Bis 30 Minuten pro Video – längeres Material sprengt im Browser Speicher und Geduld.

Wie mache ich ein Video kleiner, ohne es hochzuladen?

Datei ablegen, Qualitätsstufe oder Zielgröße in MB wählen, auf Wunsch die Höhe auf 720p begrenzen — fertig. Das Video wird mit dem Encoder deines eigenen Geräts neu kodiert, direkt im Browser. Nichts wird übertragen, nichts gespeichert, und das Ergebnis siehst du mit Größe vorher und nachher.

Wie kommt aus einer Zielgröße eine Bitrate?

Größe und Bitrate hängen über die Dauer zusammen: Bitrate = Bytes × 8 ÷ Sekunden. Für 25 MB in zwei Minuten sind das 25 000 000 × 8 ÷ 120 ≈ 1,7 Mbit/s für Bild und Ton zusammen. Davon zieht das Werkzeug die Tonbitrate (voreingestellt 128 kbit/s) und eine kleine Reserve für den Container ab, der Rest geht ans Bild. Wird der Rest so klein, dass das Bild unbrauchbar würde, sagt das Werkzeug das vorher — statt eine matschige Datei als Erfolg zu verkaufen.

Welche Bitrate braucht welche Auflösung?

Als Orientierung: YouTube empfiehlt für hochgeladenes 1080p-Material mit 30 Bildern pro Sekunde rund 8 Mbit/s (YouTube-Hilfe, „Empfohlene Einstellungen für das Hochladen", Stand Juli 2026). Für 720p liegt die Empfehlung bei etwa 5 Mbit/s. Wer deutlich darunter bleiben will oder muss, verkleinert besser die Auflösung, statt nur die Bitrate zu senken: Ein sauberes 720p sieht besser aus als ein 1080p, dem die Bits ausgehen.

Warum wird mein Handyvideo kaum kleiner?

Weil es schon effizient kodiert ist. Moderne Kameras liefern H.264 oder HEVC mit sinnvoller Bitrate; ein zweiter Durchlauf mit ähnlicher Vorgabe spart wenig und kostet Qualität. Wirklich klein wird es über drei Hebel: kürzen (Bitrate ist Größe geteilt durch Zeit), Höhe begrenzen (720p hat weniger als die Hälfte der Pixel von 1080p) und Ton entfernen (rund 1 MB je Minute).

Was dieses Werkzeug nicht kann

Es zaubert nicht: Unter etwa 150 kbit/s fürs Bild wird jedes Video unbrauchbar, und kein Encoder trifft seine Bitratenvorgabe auf das Byte genau — deshalb wird die Ausgabe hinterher gemessen und ein verfehltes Ziel gemeldet. Die Verarbeitung dauert grob so lange wie das Video läuft, der Tab muss dabei offen bleiben, und dein Gerät muss einen Video-Encoder mitbringen (Chrome, Edge und Safari tun das; ältere Browser nicht immer).

Häufige Fragen

Wird mein Video auf einen Server geladen?

Nein. Die Datei wird komplett in deinem Browser gelesen, neu kodiert und zurückgeschrieben — mit dem Video-Encoder, den dein Gerät ohnehin hat. Nichts wird übertragen. Deshalb gibt es keine Größen-Paywall und keine Warteschlange, und Urlaubsaufnahmen oder Videos deiner Kinder landen nirgendwo sonst.

Wie funktioniert die Zielgröße in MB?

Bitrate ist Größe geteilt durch Zeit: 16 MB auf 60 Sekunden erlauben 16 000 000 Byte mal 8 geteilt durch 60, also rund 2,1 Mbit/s für Bild und Ton zusammen. Das Werkzeug zieht die Tonbitrate und die Container-Reserve ab und gibt den Rest dem Bild. Encoder treffen ihre Vorgabe nur ungefähr — deshalb wird das Ergebnis hinterher geprüft und ehrlich gemeldet.

Warum wird mein Video kaum kleiner?

Weil es schon effizient kodiert ist. Ein Clip direkt aus einem modernen Handy liegt als H.264 oder HEVC mit vernünftiger Bitrate vor; ihn mit ähnlicher Bitrate neu zu kodieren spart fast nichts und kostet nur Qualität. Das Werkzeug warnt, wenn die Ersparnis unter einem Prozent liegt, statt einen Erfolg vorzutäuschen.

Wie lange dauert das?

Etwa Echtzeit bis ein paar Mal schneller, je nach Gerät: Jedes Bild läuft durch den Decoder und wieder durch den Encoder. Eine Minute Material braucht auf einem aktuellen Notebook oder Handy meist deutlich weniger als eine Minute. Der Tab muss dabei offen bleiben — wird er geschlossen, ist die Arbeit weg.

Bringt es etwas, die Höhe zu begrenzen?

Sehr viel. Die Pixelzahl wächst im Quadrat: 1080p hat die 2,25-fache Pixelzahl von 720p und braucht für dieselbe Bildwirkung etwa die doppelte Bitrate. Für Messenger und E-Mail reicht 720p fast immer, und die Datei wird dadurch deutlich kleiner als durch Qualitätsabsenken allein.

Welche Formate kann ich komprimieren?

Hinein gehen MP4, MOV, WebM und MKV — die Container, die Handys, Kameras und Bildschirmaufnahmen erzeugen. Heraus kommt ein MP4, weil das praktisch überall läuft. Welcher Codec zur Verfügung steht, hängt vom Browser ab: Das Werkzeug prüft das vorher, statt erst nach dem Klick abzubrechen.