Wasserzeichen ins Bild einfügen – Text oder Logo, in Sekunden
Lade ein oder mehrere Bilder, wähle Text oder ein Logo, setze das Wasserzeichen auf einen der neun Rasterpunkte oder frei, stelle Größe, Deckkraft und Drehung ein und lade das Ergebnis herunter – bei mehreren Bildern als ZIP. Alles passiert lokal in deinem Browser: Deine Fotos werden nie hochgeladen, was gerade bei unveröffentlichten Aufnahmen den Unterschied zu Cloud-Editoren ausmacht.
Warum die Größe in Prozent und nicht in Pixeln?
Weil ein Wasserzeichen in Pixeln auf jedem Bild anders aussieht. Eine Schrift mit 40 Pixeln Höhe ist auf einem 4000 Pixel breiten Foto eine Briefmarke und liegt auf einem 400 Pixel breiten Vorschaubild über dem halben Motiv. Dieses Werkzeug rechnet deshalb anteilig zur Bildbreite: 25 Prozent bleiben 25 Prozent, egal wie viele Pixel das Bild hat. Der Gewinn zeigt sich im Stapel – zehn Fotos in fünf verschiedenen Auflösungen bekommen ein Wasserzeichen, das überall gleich groß wirkt.
Auch der Rand rechnet mit: Er bemisst sich an der kürzeren Bildseite, damit der Abstand auf einem Panorama nicht plötzlich die halbe Bildhöhe frisst. Und passt die gewünschte Größe nach dem Drehen nicht mehr ins Bild, wird sie automatisch so weit verkleinert, dass nichts über den Rand hinausläuft – das Werkzeug sagt dir das dann auch.
Ecke oder gekachelt?
- Eine Marke in der Ecke ist der übliche Fall: unten rechts, 20 bis 30 Prozent Breite, Deckkraft um 35 Prozent. Sie stört das Motiv kaum und ist trotzdem lesbar.
- Gekachelt über die ganze Fläche ist die Variante für Vorschaubilder, Korrekturabzüge und Angebote: schwer wegzuschneiden, weil das Muster überall sitzt – dafür liegt es sichtbar über dem Bild. Das Raster wird bewusst über alle vier Kanten hinaus gelegt, sonst bliebe außen ein unmarkierter Streifen.
- Frei gesetzt hilft, wenn im Bild eine ruhige Fläche existiert: Himmel, Wand, Tischplatte.
Schützt ein Wasserzeichen das Bild wirklich?
Es kennzeichnet, es schützt nicht. Wer entschlossen ist, schneidet die Ecke ab oder retuschiert die Marke weg. Verlässlich ist etwas anderes: Nach Artikel 15 der Berner Übereinkunft, der mehr als 180 Staaten beigetreten sind, gilt als Urheber, wer auf dem Werk in üblicher Weise benannt ist, solange nichts Gegenteiliges bewiesen wird. Ein sichtbarer Name reist mit dem Bild mit – anders als EXIF- oder IPTC-Felder, die viele Plattformen beim Upload entfernen.
Wenn es dir vor allem um Metadaten geht, ist das EXIF-Werkzeug im Bild-Bereich der passendere Ort: Es zeigt, was in deinen Fotos steckt, und entfernt es verlustfrei.
Ehrliche Grenzen
Das Wasserzeichen wird fest in die Pixel gerechnet – es lässt sich später nicht mehr abschalten. Arbeite deshalb an Kopien und behalte das Original. Beim Speichern wird die Datei neu kodiert; dabei gehen EXIF-Metadaten inklusive GPS-Position verloren, und JPG sowie WebP komprimieren erneut (die Qualität stellst du selbst ein; PNG bleibt verlustfrei, nur halbtransparente Pixel können durch die Alpha-Verrechnung minimal runden). Sehr große Bilder über rund 16,7 Megapixel werden vor der Bearbeitung auf das sichere Canvas-Limit der Browser verkleinert; auch darauf weist das Werkzeug hin.