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Hash-Generator – SHA-256 für Dateien & Text, lokal

Berechne SHA-1-, SHA-256-, SHA-384- und SHA-512-Prüfsummen von Dateien und Text und vergleiche sie mit dem Soll-Wert – alles im Browser, nichts wird hochgeladen.

Läuft lokal – nichts wird hochgeladen

SHA-1
SHA-256
SHA-384
SHA-512

Der Vergleich toleriert Groß-/Kleinschreibung, Leerzeichen und ganze sha256sum-Zeilen. SHA-256 hat 64 Hex-Zeichen.

Läuft lokal in deinem Browser – kein Upload.

SHA-Hashes von Dateien und Text im Browser erzeugen

Lege eine Datei ab und erhalte ihre SHA-256-Prüfsumme (oder SHA-1, SHA-384, SHA-512), oder tippe Text und sieh alle vier Digests live. Füge daneben die veröffentlichte Prüfsumme ein – ein klares Stimmt/Stimmt-nicht sagt dir, ob dein Download unversehrt ist. Alles läuft über die Web-Crypto-API in deinem Browser, nichts wird hochgeladen.

Wie prüfe ich einen Download?

Viele Downloadseiten veröffentlichen neben der Datei eine Prüfsumme – Linux-ISOs, Installer, Firmware. So prüfst du deine: Datei im Datei-Modus ablegen, das Verfahren wählen, das die Seite nennt (meist SHA-256), und den veröffentlichten Wert ins Vergleichsfeld einfügen. Der Vergleich ist nachsichtig bei der Form – Groß- oder Kleinschreibung, Leerraum, eine ganze sha256sum-Zeile wie ba7816bf… ubuntu.iso, sogar die Base64-/SRI-Schreibweise – aber streng im Urteil: Ein einziges abweichendes Zeichen heißt, die Datei ist nicht die veröffentlichte. Passt die Länge des eingefügten Werts zu einem anderen SHA-Verfahren als dem gewählten, weist das Werkzeug darauf hin und bietet das Umschalten an, statt ein irreführendes Rot zu zeigen.

Was ist ein Hash und wofür ist er gut?

Eine Hash-Funktion bildet eine beliebige Eingabe auf einen Digest fester Länge ab. Dieselbe Eingabe ergibt immer denselben Digest, ein einziges geändertes Zeichen ändert die ganze Ausgabe – rückwärts lässt sich die Eingabe aber nie zurückgewinnen. Das macht Hashes ideal zum Prüfen der Integrität (passt dieser Download zur veröffentlichten Prüfsumme?) und zum Speichern von Passwörtern, ohne das Passwort selbst aufzubewahren.

Welches Verfahren solltest du nehmen?

VerfahrenDigest-LängeHeute nutzen?
SHA-1160 Bit (40 Hex)nur Altsysteme – seit praktischer Kollision 2017 gebrochen
SHA-256256 Bit (64 Hex)empfohlener Standard
SHA-384384 Bit (96 Hex)erhöhte Sicherheitsanforderungen
SHA-512512 Bit (128 Hex)erhöhte Sicherheitsanforderungen

SHA-256 ist das Fundament von TLS-Zertifikaten, Software-Signierung, Git und Bitcoin. SHA-1 wird zur Kompatibilität mit älteren Systemen gezeigt, aber Google demonstrierte 2017 eine echte SHA-1-Kollision („SHAttered“) – es darf für Sicherheit nicht genutzt werden. MD5 fehlt bewusst – es ist gebrochen und die Web-Crypto-API bietet es nicht; fügst du einen MD5-Wert ins Vergleichsfeld ein, sagt das Werkzeug das, statt eine Abweichung vorzutäuschen.

Warum gibt es eine Dateigrößen-Grenze?

Die native Digest-Funktion des Browsers nimmt genau einen Puffer entgegen – streamen kann sie nicht. Eine Datei nativ zu hashen heißt deshalb, die ganze Datei im Speicher zu halten; dieses Werkzeug erlaubt das bis 256 MB. Darüber wechselt SHA-256 auf eine eingebaute Streaming-Implementierung, die die Datei in kleinen Stücken mit konstantem Speicher liest: Sie schafft auch große Dateien, nur spürbar langsamer als der native Weg – die Wartezeit schätzt das Werkzeug vorab. SHA-1, SHA-384 und SHA-512 haben keinen Streaming-Ersatz und bleiben auf 256 MB begrenzt – eine ehrliche Grenze statt eines stillen Scheiterns.

Hashen ist eine Einbahnstraße, keine Verschlüsselung

Ein Hash lässt sich nicht zurück zum Text dekodieren – es gibt hier kein „Entschlüsseln“. Angreifer können nur Kandidaten-Eingaben raten und Digests vergleichen – deshalb sind lange, einmalige Eingaben (und Salting bei Passwörtern) wichtig.

Privat von Haus aus

Dateien und Texte werden lokal mit den Ressourcen deines Geräts gehasht; sie verlassen den Browser nie. Das ist sicher für die Prüfung sensibler Dokumente und funktioniert auch ohne Netzverbindung.

Häufige Fragen

Was ist ein Hash (eine Prüfsumme)?

Eine Hash-Funktion verwandelt eine beliebige Eingabe in eine Zeichenkette fester Länge – den Digest. Dieselbe Eingabe ergibt immer denselben Digest, während die kleinste Änderung einen völlig anderen erzeugt. Hashes prüfen, ob eine Datei oder Nachricht unverändert ist, und speichern Passwörter sicher.

Wie prüfe ich einen Download gegen seine Prüfsumme?

Lege die Datei im Datei-Modus ab, wähle das Verfahren, das die Downloadseite nennt (meist SHA-256), und füge die veröffentlichte Prüfsumme ins Vergleichsfeld ein. Das Werkzeug toleriert Groß-/Kleinschreibung, Leerzeichen und ganze sha256sum-Zeilen und zeigt eindeutig Treffer oder Abweichung. Eine Abweichung heißt: Die Datei ist nicht die veröffentlichte – lade sie erneut von der offiziellen Quelle.

Gibt es eine Dateigrößen-Grenze?

Dateien bis 256 MB rechnet die native Web-Crypto-API des Browsers – sie braucht dafür die ganze Datei am Stück im Speicher. Darüber wechselt SHA-256 auf eine eingebaute Streaming-Implementierung mit konstantem Speicher: langsamer, aber auch für große Dateien machbar. SHA-1, SHA-384 und SHA-512 bleiben auf 256 MB begrenzt – das Werkzeug sagt das offen, statt still zu scheitern.

Welche Verfahren werden unterstützt, und warum kein MD5?

SHA-1, SHA-256, SHA-384 und SHA-512. MD5 und SHA-1 gelten für Sicherheitszwecke als gebrochen; empfohlen ist SHA-256 oder stärker. MD5 wird nicht angeboten, weil Web Crypto es nicht enthält – fügst du einen MD5-Wert ins Vergleichsfeld ein, sagt dir das Werkzeug das, statt ein irreführendes Rot zu zeigen.

Werden meine Dateien oder Texte zum Berechnen hochgeladen?

Nein. Das Hashen läuft komplett in deinem Browser über die Web-Crypto-API (plus einer lokalen JavaScript-Fassung für sehr große Dateien). Deine Daten verlassen dein Gerät nie – kein Serveraufruf, kein Logging, und es funktioniert offline.

Kann ich einen Hash zurück zu den Originaldaten umkehren?

Nein. Hashen ist per Konstruktion eine Einbahnstraße: Aus dem Digest lässt sich die Eingabe nicht zurückgewinnen. Angreifer können nur Eingaben raten und vergleichen – deshalb sind lange, einmalige Eingaben (und Salting bei Passwörtern) wichtig.