Römische Zahlen umrechnen – in beide Richtungen
Tippe links eine Zahl von 1 bis 3999 oder rechts eine römische Zahl – das Gegenstück erscheint sofort, dazu die Zerlegung in Stellenwerte. Gelesen wird auch die Zifferblatt-Form IIII; geschrieben wird immer die Standardschreibweise. Ungültige Eingaben wie IIX lehnt das Werkzeug mit Begründung ab, statt zu raten.
Wie funktioniert die römische Zahlschrift?
Sie kommt mit sieben Zeichen aus: I (1), V (5), X (10), L (50), C (100), D (500) und M (1000). Jeder Stellenwert wird für sich geschrieben, die Teile werden aneinandergehängt. 2026 besteht aus zwei Tausendern (MM), zwei Zehnern (XX) und sechs Einern (VI), also MMXXVI. Steht ein kleineres Zeichen vor einem größeren, wird es abgezogen – aber nur in sechs erlaubten Paaren: IV (4), IX (9), XL (40), XC (90), CD (400) und CM (900). 1994 liest sich damit als M + CM + XC + IV. Genau diese Zerlegung zeigt das Werkzeug unter dem Ergebnis, Stelle für Stelle.
Warum ist IIII auf Zifferblättern üblich – und trotzdem nicht Standard?
Die Römer selbst schrieben die Vier häufig additiv als IIII; die strenge Subtraktionsregel, nach der heute gelehrt wird, setzte sich erst lange nach der Antike als verbindliche Konvention durch. Auf klassischen Zifferblättern hat sich die additive Form bis heute gehalten – die Great Clock am Palace of Westminster ist mit ihrem IV die berühmte Ausnahme. Dieses Werkzeug folgt daraus einer klaren Linie: IIII, VIIII oder XXXX werden beim Lesen akzeptiert und als abweichende Schreibweise gekennzeichnet, samt Standardform als Antwort. Ausgegeben wird so etwas nie – sonst würde der Rechner die Abweichung weitertragen.
Welche Eingaben lehnt das Werkzeug ab – und warum?
Alles, was keine eindeutige Zahl ergibt, wird mit benanntem Grund zurückgewiesen: VV ist verboten, weil V, L und D nie doppelt stehen (zwei davon wären das nächstgrößere Zeichen). IL ist keine erlaubte Subtraktion – abgezogen werden nur I, X und C, und nur vor den beiden nächstgrößeren Zeichen, weshalb 49 XLIX heißt. IIX scheitert an der Reihenfolge, denn 8 heißt VIII. Eine falsche Zahl wäre schlimmer als eine ehrliche Fehlermeldung, deshalb wird nie geraten.
Warum endet der Bereich bei 3999?
Weil die klassische Schreibweise kein Zeichen über M (1000) kennt und höchstens drei gleiche Zeichen in Folge erlaubt – die größte darstellbare Zahl ist MMMCMXCIX. Für Größeres nutzten Schreiber den Überstrich (Vinculum), der eine Zahl mit 1000 multipliziert. Das ist eine eigene Notation, die sich in normalem Text nicht verlässlich darstellen lässt, und darum sagt das Werkzeug bei 4000 ehrlich, dass hier Schluss ist.
Was hat es mit römischen Zahlzeichen in Unicode auf sich?
Der Unicode-Standard führt im Block „Number Forms“ eigene Codepoints für römische Zahlen: U+2160 bis U+2188, darunter Einzelzeichen wie Ⅻ für 12 und ↈ für 100.000 (Quelle: Unicode-Konsortium, Block „Number Forms“). In normalem Text tippt die aber kaum jemand – geschrieben wird mit den Buchstaben I, V, X, L, C, D und M. Genau die liest dieses Werkzeug, Groß- oder Kleinschreibung ist egal; ein eingefügtes Zahlzeichen wie Ⅳ wird als fremdes Zeichen benannt statt still verschluckt.
Bleiben meine Eingaben privat?
Ja. Die Umrechnung ist eine Handvoll Nachschläge und Additionen, die vollständig in deinem Browser laufen – es geht keine Anfrage nach außen, und die Seite funktioniert auch offline. Einen Server, der Eingaben mitschreiben könnte, gibt es schlicht nicht. Ein Ergebnis lässt sich trotzdem teilen: Die Eingabe steht als Parameter in der Adresszeile, sodass ein kopierter Link dieselbe Umrechnung zeigt.