Dieser 1-Minuten-Timer steht bereits auf sechzig Sekunden: Starten drücken, er zählt herunter und meldet sich am Ende mit Ton und sichtbarem Signal. Eine Minute passt zum Händewaschen, für eine Plank, zum Ziehen von Grüntee oder als Redezeit in der Vorstellungsrunde. Die Restzeit steht ausserdem im Browser-Tab.
Was passt wirklich in eine Minute?
Mehr als es sich anfühlt. Die Anleitung der Weltgesundheitsorganisation zum Händewaschen veranschlagt für den kompletten Vorgang mit Seife 40 bis 60 Sekunden – daher stammt die Minute als Faustmass. Eine Plank, ein Satz Kniebeugen, eine kurze Atemübung, Grüntee, der nach anderthalb Minuten bitter wird, oder die eine Minute pro Person im Stand-up liegen alle in demselben Fenster.
Warum schätzt man ausgerechnet eine Minute so schlecht?
Weil sie lang genug ist, um zu langweilen, und kurz genug, um sie zu verlieren. Wer still mitzählt, liegt fast immer daneben, und je beschäftigter man ist, desto kürzer kommt einem die Zeit vor. Genau das ist das Argument für einen Timer in dieser Länge: kein Selbstzweck, sondern ein festes Ende, das nicht davon abhängt, wie sich die Minute anfühlt.
Was, wenn mein Gerät stumm ist?
Das Ende der Minute wird doppelt gemeldet: mit einem kurzen Ton und mit einem deutlich sichtbaren Hinweisfeld, das die Anzeige ersetzt, dazu wechselt der Tab-Titel auf die Fertig-Meldung. Ein Ton allein hilft auf einem stummen Gerät niemandem, ein stummes Aufleuchten hilft nicht, wenn man wegschaut – zusammen decken sie beide Fälle ab.
So stellst du den Timer
- Starten drücken – die Minute steht schon, du musst nichts eingeben.
- Zu deiner Aufgabe wechseln; die Restzeit bleibt im Tab-Titel sichtbar.
- Bei null kommen Ton und sichtbares Signal; mit Zurücksetzen läuft die Minute erneut.