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Pomodoro-Timer: 25 Minuten arbeiten, 5 Minuten Pause

Das klassische 25-Minuten-Intervall, voreingestellt. Ein Pomodoro arbeiten, kurze Pause, nach vier Durchgängen eine lange.

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25:00

Restzeit

Minuten und Sekunden dürfen über 59 gehen: 90 im Minutenfeld bedeutet anderthalb Stunden.

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Ein Pomodoro sind 25 Minuten ungeteilte Arbeit und danach fünf Minuten Pause: Starten drücken, der voreingestellte Timer läuft 1.500 Sekunden und meldet sich mit Ton und sichtbarem Signal. Nach vier Pomodoros folgt eine lange Pause von 15 bis 30 Minuten. Die Restzeit bleibt im Tab-Titel sichtbar.

Woher kommen die 25 Minuten?

Von einer Küchenuhr. Francesco Cirillo entwickelte die Technik Ende der 1980er-Jahre als Student in Rom mit einer aufziehbaren Küchenuhr in Tomatenform – pomodoro ist italienisch für Tomate, und das Gerät gab der Methode ihren Namen. Das 25-Minuten-Intervall war schlicht die Einstellung, die sich für ihn bewährte und die er behielt; es ist eine Konvention, kein gemessenes Optimum.

Was sind die eigentlichen Regeln?

Vier Regeln tragen die Methode. Ein Pomodoro ist unteilbar: Wer ihn unterbricht, zählt ihn nicht und beginnt neu. Störungen werden notiert statt sofort erledigt. Nach jedem Pomodoro kommt eine kurze Pause weg von der Aufgabe, nach vier eine lange von 15 bis 30 Minuten. Der Kern ist nicht der Timer, sondern die Abmachung, während des Laufs die Aufgabe nicht zu wechseln.

Passen 25 Minuten für alle?

Nein, und das behauptet die Technik auch nicht. Cirillo beschreibt die Länge als anpassbar; wer tief technisch oder kreativ arbeitet, bevorzugt oft 45 oder 50 Minuten, während bei einer ungeliebten Aufgabe 15 Minuten die einzige Länge sind, die überhaupt zum Anfangen führt. Nimm 25 als Ausgangswert und ändere das Minutenfeld, sobald du weisst, welche Länge du wirklich durchhältst.

Warum keine App, die die Durchgänge mitzählt?

Weil das Mitzählen nicht der schwierige Teil ist. Automatische Durchgänge machen die Methode zum Hintergrundrauschen: Der nächste Block startet, ob du bereit bist oder nicht, und die Pause ist keine Entscheidung mehr. Hier ist jeder Neustart ein bewusster Tipp, damit die Zählung dort bleibt, wo die Technik sie haben will – auf dem Zettel neben dir, zusammen mit den notierten Störungen.

So stellst du den Timer

  1. Starten drücken – der 25-Minuten-Pomodoro steht schon.
  2. Nur an einer Aufgabe arbeiten; alles Störende notieren statt sofort erledigen.
  3. Beim Signal fünf Minuten für die kurze Pause stellen, nach vier Pomodoros 15 bis 30 Minuten.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Pause nach einem Pomodoro?

Fünf Minuten nach jedem der ersten drei und 15 bis 30 Minuten nach dem vierten. Stell das Minutenfeld entsprechend und starte; die Schnellwahl über den Feldern deckt beide Längen mit einem Tipp ab.

Was zählt als Störung?

Alles, was zum Aufgabenwechsel führt, auch eigene Einfälle. Die Technik sagt: in einer Zeile notieren und zur Aufgabe zurückkehren. Kann es wirklich nicht warten, brichst du den Pomodoro ab und beginnst danach einen neuen, statt einen halben zu zählen.

Läuft der Timer weiter, wenn ich den Tab wechsle?

Ja. Die Restzeit wird aus dem Zeitstempel des Starts berechnet, nicht durch Zählen von Takten. Browser drosseln Timer im Hintergrund auf etwa einen Aufruf pro Minute, und ein schlafendes Gerät hält sie ganz an – ein zählender Timer ginge danach genau um diese Zeit nach. Dieser rechnet beim Zurückkommen einfach neu und zeigt den richtigen Wert.

Sendet der Timer irgendetwas an einen Server?

Nein. Es ist überhaupt kein Server beteiligt: Der Countdown ist eine Subtraktion gegen die Uhr deines Geräts und läuft komplett in JavaScript in deinem Browser. Es gibt kein Konto, kein Cookie für den Timer, und es wird nichts hochgeladen oder gesendet. Du kannst die Seite laden, in den Flugmodus wechseln und der Timer läuft weiter – das ist die einfachste Gegenprobe.