UUIDs erzeugen: v4 und v7
Erzeuge 1 bis 100 UUIDs auf einmal, wahlweise als zufällige v4 oder zeitlich sortierbare v7, mit Großschreibungs-Option, Einzel-Kopie je Zeile und Alles-kopieren. Die Zufallsbits stammen aus der Web-Crypto-API deines Browsers, einer kryptografisch sicheren Quelle. Nichts wird an einen Server gesendet, das Tool funktioniert offline.
Was ist eine UUID?
Ein Universally Unique Identifier ist ein 128-Bit-Wert, dargestellt als 36 Zeichen in fünf Hex-Gruppen (8-4-4-4-12). Der aktuelle Standard ist RFC 9562 (Mai 2024), der das ältere RFC 4122 ablöst und neben den klassischen Versionen die neuen zeitbasierten Versionen 6, 7 und 8 definiert. UUIDs lassen sich dezentral erzeugen, ohne zentrale Vergabestelle, und kollidieren praktisch nie: Eine v4-UUID trägt 122 Zufallsbits, also rund 5,3 × 10^36 mögliche Werte.
v4 oder v7, welche solltest du nehmen?
- v4 (zufällig): maximale Anonymität, verrät nichts über Zeitpunkt oder Reihenfolge der Erzeugung. Gut für öffentlich sichtbare IDs, Tokens, Dateinamen.
- v7 (zeitbasiert): beginnt mit einem 48-Bit-Unix-Millisekunden-Zeitstempel, gefolgt von 74 Zufallsbits (RFC 9562 §5.7). v7-Werte sortieren sich grob nach Erzeugungszeit, was sie zu deutlich besseren Datenbank-Primärschlüsseln macht: Neue Zeilen landen im Index beieinander statt kreuz und quer, das reduziert Page-Splits und Cache-Misses gegenüber v4-Schlüsseln.
Kurz: Datenbank-Schlüssel → v7, alles andere → v4.
Wie ehrlich ist die v7-Sortierbarkeit hier?
Unsere v7-Implementierung folgt RFC 9562, verzichtet aber bewusst auf den optionalen Monotonie-Zähler: UUIDs aus derselben Millisekunde teilen sich das Zeit-Präfix, der Rest ist Zufall, ihre relative Reihenfolge ist also nicht definiert. Über Millisekunden-Grenzen hinweg stimmt die Sortierung immer. Für die allermeisten Zwecke (Datenbank-Keys, Log-Korrelation) reicht das; wer strikte Monotonie braucht, ergänzt einen Zähler in der Datenbank.
Zweite ehrliche Anmerkung: Eine v7-UUID enthält ihre Erzeugungszeit im Klartext, jeder kann die ersten 48 Bits als Timestamp lesen. Ist das unerwünscht, nimm v4.
Woher kommt der Zufall?
Aus crypto.randomUUID beziehungsweise crypto.getRandomValues, dem kryptografisch sicheren Zufallsgenerator des Browsers, nicht aus Math.random. Alles passiert lokal auf deinem Gerät: Kein Server erzeugt, sieht oder protokolliert deine IDs.