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Cron alle 30 Minuten – */30 * * * * erklärt

Halbstündlich heißt Minute 0 und Minute 30 – gleichbedeutend mit 0,30 und robust genug für einen langsamen Lauf.

Läuft lokal – nichts wird hochgeladen

Beispiele

Im Klartext

Alle 30 Minuten, jeden Tag.

Feld für Feld

  • */30Minute

    alle 30 Minuten

    Trifft: 0, 30

  • *Stunde

    jede Stunde

    Trifft: 0, 1, 2, 3, 4, 5 … 23

  • *Tag im Monat

    an jedem Tag des Monats

    Trifft: 1, 2, 3, 4, 5, 6 … 31

  • *Monat

    in jedem Monat

    Trifft: Jan, Feb, Mär, Apr, Mai, Jun … Dez

  • *Wochentag

    an jedem Wochentag

    Trifft: So, Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa

Nächste Ausführungen

Termine werden berechnet …

Diese Termine gelten in der Zeitzone, die auf dem Server eingestellt ist. Cron rechnet nichts um; die Vorschau hier nutzt die Uhr deines Geräts.

Der Ausdruck bleibt in deinem Browser – er wird nie an einen Server gesendet.

Weitere Ausdrücke

*/30 * * * * lässt den Auftrag jede halbe Stunde laufen: zu Minute 0 und Minute 30 jeder Stunde, also 48-mal am Tag. Es ist das kürzeste Intervall, das einem langsamen Auftrag noch viel Luft lässt, und deshalb die Voreinstellung für Abgleiche und Importe, die ein paar Minuten brauchen.

Warum */30 statt 0,30 schreiben?

Beides meint exakt dieselben zwei Minuten, und keine Cron-Umsetzung unterscheidet sie. Die Schrittweite lässt sich leichter ändern: Aus */30 wird mit einem Tastendruck */20, während eine Liste neu geschrieben werden muss. Die Liste gewinnt nur, wenn das Muster absichtlich unregelmäßig ist, etwa 5,35, um von den runden Minuten wegzukommen.

Was kostet ein halbstündlicher Auftrag im Monat?

Genau 1.440 Läufe in einem Monat mit 30 Tagen, 48 am Tag. Das zählt, wenn jeder Lauf eine kostenpflichtige Schnittstelle anspricht, einen Container hochfährt oder eine Log-Zeile schreibt: 1.440 Einträge im Monat füllen eine Log-Datei schneller, als die meisten erwarten. Multipliziere die Laufzeit mit der Anzahl der Läufe, bevor du dich auf ein Intervall festlegst.

Wie läuft er nur tagsüber alle 30 Minuten?

Schränke das Stundenfeld ein: */30 7-19 * * * läuft von 7 bis 19:59 Uhr und bleibt nachts still. Brauchst du zwei verschiedene Rhythmen, nimm zwei Crontab-Zeilen – eine für die geschäftigen Stunden, eine mit gröberem Intervall für den Rest. Cron kennt kein Wenn-dann, zwei Zeilen sind hier die saubere Antwort.

So trägst du den Ausdruck ein

  1. Die Zeile */30 * * * * samt Befehl in die Crontab eintragen und speichern.
  2. Die Ausgabe in eine Log-Datei lenken und diese rotieren lassen – 1.440 Läufe im Monat füllen sonst still die Platte.
  3. Dauert der Auftrag länger als ein paar Minuten, ihn mit flock -n absichern, damit sich zwei Läufe nie überlappen.
  4. Oben prüfen, ob die nächsten Termine dem erwarteten Halbstunden-Takt entsprechen.

Häufige Fragen

Läuft */30 zu :00 und :30 oder zu :15 und :45?

Zu Minute 0 und Minute 30. Die Schrittweite beginnt immer am Anfang des Bereichs, und der ist im Minutenfeld die 0. Wer die Zwischenschläge will, schreibt ausdrücklich 15,45 oder 15-59/30.

Kann ich etwas alle 90 Minuten laufen lassen?

Mit einer einzelnen Schrittweite nicht, weil das Minutenfeld zu jeder Stunde neu beginnt. Üblich ist, die Stunden auszuschreiben: 0 0,3,6,9,12,15,18,21 * * * ergibt einen Drei-Stunden-Takt; für 90 Minuten braucht es zwei Zeilen mit unterschiedlichen Stundenlisten.

Was ist der Unterschied zu @hourly?

@hourly entspricht genau 0 * * * * und feuert einmal pro Stunde zur Minute 0. */30 feuert doppelt so oft. Für halbstündliche Pläne gibt es keine eingebaute Kurzform, deshalb bleibt die Schrittweiten-Schreibweise.

Braucht das Werkzeug eine Internetverbindung?

Nur zum Laden der Seite. Danach läuft alles lokal im Browser: Dein Ausdruck wird nirgendwohin gesendet, und die nächsten Termine rechnet dein Gerät aus deiner eigenen Uhr aus.