Was dieser QR-Code-Generator macht
Dieses Tool verwandelt Text oder eine Webadresse in einen scanbaren QR-Code – mit Modul-Formen, Farbverlauf, Rahmen, separat gestaltbaren Augen und einem Logo in der Mitte. Eine Sicherheitsprüfung zählt, wie viele Module dein Logo verdeckt, eine Scan-Probe liest den fertigen Code zurück, und den Download gibt es als PNG, SVG oder druckfertiges EPS/PDF – komplett in deinem Browser.
Wann ist ein QR-Code nützlich?
Ein QR-Code macht aus etwas Digitalem etwas, auf das man einfach das Handy hält:
- Gedrucktes mit dem Web verbinden – Flyer, Plakat, Visitenkarte, Speisekarte, Etikett.
- WLAN, Adresse oder Kontakt teilen, ohne dass jemand etwas abtippen muss.
- Zahlungs- oder Buchungslink auf Rechnung, Schild oder Verpackung platzieren.
- Folien oder Videos mit einer Seite verknüpfen, die jeder selbst öffnen kann.
Weil der Code auf deinem Gerät entsteht, eignet er sich für eine interne Intranet-URL genauso wie für eine öffentliche Kampagne.
Wie funktioniert die Fehlerkorrektur?
Jeder QR-Code enthält redundante Daten, damit er auch lesbar bleibt, wenn ein Teil verschmutzt, geknickt oder verdeckt ist. Die vier Stufen und ihre Wiederherstellungswerte sind in der QR-Norm ISO/IEC 18004 festgelegt – du wählst, wie viel Redundanz dabei ist:
| Stufe | Stellt bis zu wieder her | Gut für |
|---|---|---|
| L | 7 % | Saubere Bildschirme, große Codes |
| M | 15 % | Der Alltags-Standard |
| Q | 25 % | Druck, der zerkratzen kann |
| H | 30 % | Kleiner Druck oder Codes mit Logo |
Sobald du ein Logo oder Label in die Mitte legst, schaltet der Generator automatisch auf Stufe H. Das dichtere Muster ist der Preis für diese Robustheit.
Wie groß darf das Logo in der Mitte sein?
Die Logo-Fläche liegt mittig und ist in diesem Tool fest auf gut ein Fünftel der Codebreite (22 %) begrenzt – ein Regler dafür existiert bewusst nicht, denn deutlich größere Logos machen Codes unzuverlässig. Statt zu hoffen, rechnet das Tool nach: Es zählt die Module, die unter der Logo-Fläche liegen, und stellt den Anteil der Korrekturkapazität deiner Stufe gegenüber – als klare Aussage wie „dein Logo verdeckt 11 % der Module, das trägt Stufe M, aber nicht L“. Zwei Grenzen dieser Rechnung sagt das Tool ehrlich dazu:
- Fläche ist nicht Kapazität. Die Wiederherstellungswerte der Norm gelten für Codewörter (Gruppen aus 8 Modulen), nicht für Fläche – ein angeschnittenes Codewort ist schon ganz betroffen. Die Zählung ist deshalb eine bewusst konservative Näherung, kein Beweis.
- Ein verdecktes Finder-Muster ist immer tödlich. Reicht die Logo-Fläche bis in eines der drei Augen, warnt das Tool hart – dann findet der Scanner den Code gar nicht erst, egal wie hoch die Fehlerkorrektur ist. Mit der festen, zentrierten Logo-Fläche dieses Tools bleibt zu den Augen immer Abstand – die Warnung ist das eingebaute Sicherheitsnetz für den Fall, dass ein Code diese Geometrie je verlässt.
Den Gegenbeweis zur Rechnung liefert die Scan-Probe: Sie dekodiert den fertig gerenderten Code mit demselben Dekoder, den auch der QR-Scanner dieser Seite nutzt. Die Rechnung sagt voraus, die Probe belegt – erst wenn beide grün sind, ist der Code eine sichere Wahl. Vor einer Druckauflage trotzdem immer echt testscannen.
Was sind die Augen – und wie darf ich sie gestalten?
Die drei großen Quadrate in den Ecken heißen Finder-Muster oder Augen: Über sie erkennt ein Scanner, dass dort ein QR-Code ist und wie er liegt. Dieses Tool gestaltet sie getrennt vom Rest – Außenring und Kern bekommen jeweils eigene Form (eckig, abgerundet, kreisrund) und eigene Farbe. Ring und Kern sind bewusst unabhängig, weil die verbreitetste Gestaltung – abgerundeter Ring mit rundem Kern – mit gekoppelten Werten gar nicht möglich wäre.
Die Augen sind Funktion, nicht Deko: Zu weiche Formen oder zu schwache Farben können die Erkennung stören, deshalb gibt es eine eigene Kontrastwarnung für die Augen, und die Scan-Probe läuft nach jeder Augen-Änderung automatisch neu. Im EPS/PDF-Export bleiben die Augen bewusst quadratisch in Vollton – gestaltete Augen reisen im SVG und PNG mit. Vor dem Druck gilt wie immer: echt testscannen.
Farben, Verläufe und Kontrast
Du kannst die Module umfärben, auf einen zweifarbigen Farbverlauf wechseln, jeden Hintergrund wählen oder den Hintergrund ganz durchsichtig lassen (PNG und SVG behalten die Transparenz). Worauf Scanner bestehen, ist Kontrast: dunkle Module auf hellem Hintergrund werden am zuverlässigsten gelesen. Das Werkzeug rechnet das Kontrastverhältnis deiner Farben live aus und warnt, bevor es zu schwach wird. Zusätzlich liest die Scan-Probe den erzeugten Code mit demselben Dekoder zurück, den auch der QR-Scanner dieser Seite nutzt, und zeigt an, ob er wirklich lesbar ist – bei durchsichtigem Hintergrund geprüft auf heller und dunkler Fläche. Beides bewertet das ideale Bild am Bildschirm, nicht den späteren Druck: Mach vor einer großen Druckauflage immer einen echten Test-Scan.
Wie groß wird der Druck – und aus welcher Entfernung scannt man ihn?
Zur gewählten PNG-Auflösung zeigt das Tool die Druckgröße in Millimetern, und die Rechnung ist bewusst transparent: px ÷ dpi × 25,4 (ein Zoll sind 25,4 mm). Bei den üblichen 300 dpi ergeben 1024 px also rund 86,7 mm Kantenlänge, 4096 px rund 35 cm – die Auflösung (150/300/600 dpi) ist umschaltbar. Gerechnet wird dabei mit der echten Kantenlänge des Downloads: Das PNG wird mit ganzen Pixeln pro Modul gezeichnet (scharfe Modulkanten statt Antialiasing), die gewählte Größe darum auf das nächste Vielfache der Modulzahl abgerundet – aus 512 px werden bei einem kleinen Code mit Rand zum Beispiel 495 px, und genau diese Zahl steht in der Anzeige.
Für den Scanabstand gibt es die verbreitete Faustregel, dass der Code etwa ein Zehntel der Entfernung breit sein sollte (ein 10-cm-Code trägt also rund 1 m). Ehrlich eingeordnet: Das ist eine Praxisregel ohne Normquelle – weder ISO/IEC 18004 noch die Guidance von Denso Wave nennen ein Abstandsverhältnis. Denso Wave, der Erfinder des QR-Codes, koppelt die Lesbarkeit auf qrcode.com stattdessen an Modulgröße und Scanner-Auflösung: je größer das einzelne Modul, desto stabiler die Lesung. Nimm die Faustregel als Startwert und teste im echten Abstand.
PNG, SVG, EPS oder PDF?
Fragt eine Druckerei nach einer Vektordatei, lade EPS oder PDF herunter – das sind die beiden Formate, die eine Druckvorstufe ohne Rückfrage annimmt.
- SVG ist vektorbasiert: bei jeder Größe perfekt scharf – die richtige Wahl für Beschilderung oder alles, was du später skalierst. Farbverlauf, Modulform, gestaltete Augen und ein eingebettetes Logo reisen im File mit.
- EPS und PDF sind der Weg in die Druckerei. Beide sind bewusst reduziert: eine Volltonfarbe, quadratische Module, Standard-Augen, kein Rahmen und kein Logo in der Mitte. Ein Farbverlauf fällt dabei auf seine Startfarbe zurück – gestaltete Codes lädst du also als SVG, druckfertige als EPS oder PDF.
- PNG ist ein Pixelbild, praktisch für Chats, Folien und Websites. Wähle die passende Auflösung – 256 px für kleine Bildschirm-Nutzung, 2048 oder 4096 px für Plakate. Auf Wunsch mit durchsichtigem Hintergrund, das PNG behält den Alphakanal.
Deine Daten bleiben privat
Der komplette Code – inklusive eines hochgeladenen Logos – entsteht lokal in deinem Browser. Nichts wird hochgeladen, es gibt kein Konto und kein Tracking. Die Codes sind statisch: Sie enthalten deinen Text oder deine URL direkt, es gibt also keinen Redirect dazwischen und kein Ablaufdatum.