Bilder zusammenfügen – nebeneinander, untereinander oder als Raster
Lege zwei bis zwanzig Bilder ab, bring sie in die gewünschte Reihenfolge und wähle, ob sie nebeneinander, untereinander oder als Raster erscheinen. Abstand, Rand, Hintergrund und Ausgabeformat stellst du ein, die Vorschau zeigt jede Änderung sofort. Das Zusammenfügen läuft vollständig in deinem Browser: Keine Datei wird hochgeladen.
Wie füge ich zwei Fotos nebeneinander zusammen?
Beide Bilder ablegen, „Nebeneinander“ wählen, „Gleiche Höhe“ bleibt voreingestellt, dann zusammenfügen und herunterladen. Das oberste Bild der Liste steht links; mit den Pfeilen neben jedem Eintrag änderst du die Reihenfolge, auch per Tastatur.
„Gleiche Höhe“ rechnet jedes Bild auf dieselbe Höhe, ohne es zu verzerren. Bei „Angleichen an: kleinstes Bild“ wird dabei nichts vergrößert, große Bilder werden verkleinert. „Größtes Bild“ behält die volle Auflösung des größten Fotos und rechnet kleinere hoch, die dann weicher wirken können.
Ein Beispiel mit zwei Handyfotos: ein Querformat mit 4032 × 3024 und ein Hochformat mit 3024 × 4032 Pixeln. Auf gleiche Höhe gebracht, wird das Hochformat 2268 Pixel breit, zusammen sind das 6300 × 3024 Pixel oder gut 19 Megapixel. Das ist mehr, als Safari auf iPhone und iPad zeichnet. Das Werkzeug verkleinert deshalb alles im selben Verhältnis auf 5908 × 2836 Pixel (94 Prozent) und zeigt dir das vor dem Export an.
Wann ist „Originalgröße“ die bessere Wahl?
Wenn die Pixel unangetastet bleiben sollen, etwa bei Bildschirmfotos, die du für eine Anleitung aneinanderreihst. Jedes Bild behält dann seine Größe, und du legst fest, ob kleinere oben, mittig oder unten sitzen (untereinander: links, mittig oder rechts). Die freie Fläche daneben bekommt die Hintergrundfarbe oder bleibt transparent.
Wie erstelle ich eine Collage im Raster?
„Raster“ wählen. Die Spaltenzahl stellt sich automatisch so ein, dass das Raster möglichst quadratisch wird: 4 Bilder ergeben 2 × 2, 9 Bilder 3 × 3, bei 5 Bildern stehen 3 oben und 2 unten. Alle Zellen sind gleich groß; ihr Format nimmst du von Bild 1 oder wählst 1:1, 4:3, 3:4 oder 16:9. Dann entscheidest du, was in der Zelle passiert:
- Einpassen zeigt jedes Bild vollständig. Passt das Format nicht zur Zelle, bleibt ein Streifen in der Hintergrundfarbe.
- Füllen deckt die Zelle ganz ab und schneidet überstehende Ränder mittig ab, wie es Galerien auf Websites und in sozialen Netzwerken tun.
Ist die letzte Reihe nicht voll, legst du fest, ob ihre Bilder links, mittig oder rechts stehen.
Wie groß darf das Ergebnis werden?
Zwei Grenzen gelten, und das Werkzeug hält beide ein:
| Grenze | Wert | Grund |
|---|---|---|
| Längste Seite | 16.383 Pixel | WebP speichert Breite und Höhe mit 14 Bit (WebP-FAQ von Google) |
| Fläche | 16.777.216 Pixel (4096 × 4096) | größtes Canvas, das Safari auf iPhone und iPad zeichnet (Grenze der Browser-Engine WebKit) |
Wird eine der beiden überschritten, schrumpft das ganze Bild im selben Verhältnis, Abstand und Rand eingeschlossen. Vier Handyfotos im 2 × 2-Raster wären 8064 × 6048 Pixel groß und landen bei 4728 × 3546.
Begrenzt „Längste Seite höchstens“ die Breite?
Nein, die längere der beiden Seiten, und bei einer Collage untereinander ist das die Höhe: Zwei quadratische Fotos untereinander werden mit „1080 px“ 1080 Pixel hoch, aber nur 540 Pixel breit. Brauchst du eine bestimmte Breite, exportiere in voller Größe und setze sie danach mit Bildgröße ändern. Ist die Datei dann noch zu groß für ein Upload-Limit, hilft Bild komprimieren.
Instagram rechnet Fotos laut seinem Hilfebereich auf höchstens 1080 Pixel Breite herunter und schneidet sie zu, wenn das Seitenverhältnis außerhalb von 1,91:1 bis 3:4 liegt (Stand: Oktober 2026). Zwei Quadrate untereinander (1:2) würden dort beschnitten, vier im 2 × 2-Raster (1:1) nicht.
JPG, PNG oder WebP?
| Format | Transparenz | Kompression | Passt für |
|---|---|---|---|
| JPG | nein | verlustbehaftet, Qualität einstellbar | Fotos |
| PNG | ja | verlustfrei, größere Datei | Bildschirmfotos, Grafiken, Logos |
| WebP | ja | verlustbehaftet, Qualität einstellbar | Bilder fürs Web |
Bestehen alle Eingaben aus JPEG-Fotos, schlägt das Werkzeug JPG vor, sonst PNG. Wählst du einen transparenten Hintergrund und speicherst als JPG, füllt die gewählte Farbe die freie Fläche, weil JPG keine Transparenz kennt.
Ehrliche Grenzen
- HEIC-Fotos vom iPhone nimmt das Werkzeug nicht direkt an. Wandle sie vorher mit HEIC zu JPG um, ebenfalls ohne Upload.
- Höchstens 20 Bilder je Durchgang. Beim Export wird jede Datei einzeln in voller Auflösung gelesen und gleich wieder freigegeben; auf älteren Handys dauert das bei vielen großen Fotos einige Sekunden.
- Metadaten gehen verloren: Das Ergebnis ist ein neu kodiertes Bild, EXIF-Daten samt GPS-Position der Einzelbilder stehen nicht darin.
- Frei verschieben oder drehen lassen sich die Bilder hier nicht. Gedrehte oder zu weit gefasste Fotos richtest du vorher mit Bild drehen oder Bild zuschneiden.